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Kreuzformen


Verschiedene Formen des christlichen Kreuzes

Die verschiedenen Kreuzformen sind häufige Motive der Heraldik, Sphragistik und Vexillologie.
Allgemein wird bei christlichen Kreuzen anhand der Länge des unteren Kreuzarms zwischen Griechischem bzw. gleicharmigem Kreuz und Lateinischem bzw. Hochkreuz unterschieden.



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Griechisches Kreuz Das Griechische Kreuz besitzt vier gleich lange Arme und tritt häufig in verschiedenen Varianten bei Ordensdekorationen auf.



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Andreaskreuz Das schräggestellte Andreaskreuz, genannt nach dem Apostel Andreas, der nach der Überlieferung an einem solchen Kreuz hingerichtet wurde.



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Lateinisches Kreuz oder Passionskreuz Das Das Lateinische Kreuz oder Passionskreuz ist das „typische christliche Kreuz“, bei dem der Längsbalken (senkrechte Line) länger ist als der Querbalken (waagerechte Arme), welcher oberhalb der Mitte den Längsbalken kreuzt. Es symbolisiert zum einen den Opfertod Jesu Christi. Zum anderen symbolisiert es die Verbundenheit des Menschen mit der Erde und den Mitmenschen (waagerechte Achse des Kreuzes), sowie mit dem Göttlichen (senkrechte Achse des Kreuzes). ist das „typische christliche Kreuz“, bei dem der Längsbalken (senkrechte Line) länger ist als der Querbalken (waagerechte Arme), welcher oberhalb der Mitte den Längsbalken kreuzt. Es symbolisiert zum einen den Opfertod Jesu Christi. Zum anderen symbolisiert es die Verbundenheit des Menschen mit der Erde und den Mitmenschen (waagerechte Achse des Kreuzes), sowie mit dem Göttlichen (senkrechte Achse des Kreuzes).



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Keltisches Kreuz Das Keltische Kreuz (auch Hochkreuz) ist ein lateinisches Kreuz mit einem Ring, das man besonders in Irland verwendet. Es ist oft mit keltischen Knoten verziert.



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Patriarchenkreuz Das Patriarchenkreuz, auch Erzbischofskreuz oder Spanisches Kreuz genannt, wird oft in Bildern von Kirchenfürsten, insbesondere Bischöfen und Kardinälen dargestellt. Der kleinere Querbalken symbolisiert die Inschrift auf dem Kreuz.



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Russisches Kreuz Das Russische Kreuz ist das Kreuz der russisch-orthodoxen Kirche, bei dem zwei parallele waagerechte Linien die Senkrechte schneiden, und darunter noch eine dritte, schräggestellte Linie schneidet, die das Brett zum Abstützen der Füße darstellen soll.



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Papstkreuz Das Papstkreuz ist das offizielle Symbol des päpstlichen Amtes. Die drei Querbalken symbolisieren die drei päpstlichen Gewalten: die Priester-, Hirten- und Lehrgewalt.



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Byzantinisches Kreuz Das Byzantinische Kreuz wird von der griechisch-orthodoxen Kirche verwendet.



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Lothringer Kreuz Das Lothringer Kreuz ist ein Kreuz mit zwei Querbalken.



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Petruskreuz Das Petruskreuz ist ein auf dem Kopf stehendes Lateinisches Kreuz. Kath. Kirchen, die dem Hl. Petrus geweiht sind, tragen oder trugen ein dementsprechendes Kreuz auf dem Turm, anstatt des üblichen Kreuzes. Wenn man den Querbalken des Kreuzes noch mit einem Dornenkranz versieht, handelt es sich um ein satanistisches Symbol.



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Kleeblattkreuz 



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Kleeblattkreuz 



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Kleeblattkreuz Das Kleeblattkreuz, Brabanter Kreuz oder Lazarus-Kreuz ist Symbol für die Verbindung von Christuskreuz und Dreifaltigkeit. Es hat zwei gleich lange Balken die in der Mitte senkrecht aufeinander stehen. Die vier Enden laufen in ein Dreiblättriges Kleeblatt aus.



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Wiederkreuz Das Wiederkreuz ist eine Vervielfachung des Lateinischen Kreuzes.



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Weihekreuz Das von von gebogenen Linien gebildete und von einem Kreis umschlossene Weihekreuz (lat. crux signata) in der Mensa (Deckplatte) von Altären, auf liturgischen Geräten und an den Wänden von Kirchenräumen, in der Regel dort, wo die sogenannten „Apostelleuchter“ angebracht sind oder waren; daher auch Apostelkreuz genannt. Diese Kreuzform ist vor allem in katholischen und vorreformatorischen Kirchen zu finden. Bis zur Reformation wurde dieses Kreuz auch als päpstliches Hoheitszeichen verwendet, deshalb findet man auch die Bezeichnung Päpstliches Kreuz, das allerdings nicht mit dem jetzigen Päpstlichen Kreuz verwechselt werden darf, das ein Abwandlung des Patriarchenkreuzes darstellt.



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Malteserkreuz Das Malteserkreuz ist das Symbol des Malteser Hilfsdienstes sowie der evangelischen Johanniter Unfallhilfe und ist zugleich die Flagge des Souveränen Malteserordens. Es besteht im Gegensatz zu normalen Kreuzen aus acht Spitzen.



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Tatzenkreuz 



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Tatzenkreuz 



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Tatzenkreuz Das Tatzenkreuz, auch Templer- und Kanonenkreuz genannt, ist ein Kreuz mit verbreiterten, häufig gebogenen, Balkenenden. Das Tatzenkreuz ist in den verschiedenen abgewandelten Formen heute noch zu finden. Die Form mit den geraden, nur am Ende nach außen gebogenen Armen wird auch als Prankenkreuz bezeichnet.



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Ankerkreuz Das Ankerkreuz hat alle Arme gleich lang und ist damit ein griechisches Kreuz. Die Arme enden ankerförmig. Heute wird es u.a. als Verdienstkreuz verwendet.



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Astkreuz Das Astkreuz hat seinen Namen von den baumförmigen Balken die mit Aststümpfen versehen sind. Die Kreuzform ist meist die eines Lateinisches Kreuzes, es sind jedoch auch welche mit Gabelkreuzen anzutreffen, die als Astkreuz ausgeführt sind. Am häufigsten wurde diese Kreuzform in der Gotik verwendet, so zum Beispiel in der Wiener Minoritenkirche (1275) und im Hildesheimer Dom (1015). Das Astkreuz stellt die Assoziation mit dem „Baum des Lebens“ (Paradies), d. h. mit dem ewigen Leben selbst her. Im 19. Jahrhundert wurden Astkreuz oft mit Wein- oder Efeulaub umrundet ausgeführt.



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Kreuz Symbol / Lothringer Kreuz